Melanie Weiss

Melanie Weiss

Melanie Weiss

Ich heisse Melanie Weiss und bin seit Beginn der Firmengründung im Tragebaby-Team.

Maria und ich kennen uns aus einem tollen Forum. Dort durfte ich langsam und schleichend die Entstehungsgeschichte des LueMai mit verfolgen. Schon bald suchte Maria Unterstützung und als sie mich um Mithilfe bat, platzte ich fast vor Stolz.

Auch heute noch erkläre ich voller Leidenschaft meine Arbeit, wenn ich danach gefragt werde.

LueMais zu nähen vereint für mich ein wunderbares Mama-Arbeits-Model: Ich kann bei den Kindern daheim sein und mir meine Arbeit einteilen. Das erfordert einiges an Organisation und Disziplin, aber da ich so gerne nähe, lässt sich das gut unter einen Hut bringen. Mein Mann unterstützt mich wunderbar und schaufelt mir in stressigen Zeiten gern mal den Rücken frei.

Ich bin ausgebildete Coiffeurmeisterin und habe 2 tolle Mädchen (2009 und 2012). Beide waren eingefleischte Traglinge und so bin ich schon mit Ihnen auf meinem Rücken an der Nähmaschine meiner Arbeit nachgegangen.

Während ich LueMai nähe, fröhne ich einer weiteren Leidenschaft: Hörbücher. Lesen und nähen lässt sich so wunderbar vereinen und auch so manchen LueMai benannte ich in irgendeinem Zusammenhang mit meinem Lesestoff. Einer bekam zum Beispiel den wunderschönen Namen „Die Wasser des Andurin“. Erratet Ihr, was habe ich da gehört habe?

Mittlerweile kann ich noch einem weiten Hobby auf den Tragebaby Tragen (sowie auch der ein oder anderen Tasche) Raum geben: Malen: Stoff zu bemalen ist etwas ganz Besonderes und nicht mit einer Leinwand zu vergleichen. So können wir gerade für Wunschmodelle ein noch grösses Spektrum an Möglichkeiten anbieten.

So mancher LueMai flog aber während der Produktion auch schon mal fast quer durchs Nähzimmer, weil ich es mal wieder geschafft habe, die Kopf-und Nackenstütze auf die falsche Rückenteilseite zu nähen oder der Klett am falschen Ort sass. Wenn der Nahtauftrenner und ich uns zu nahe kommen, dann lernt er auch mal meine impulsive Seite kennen. Aber das passiert zum Glück selten, ich mache meine Arbeit mit Herzblut und freue mich immer über die Aussagen: „In unseren Tragehilfen sei Traumsand mit eingearbeitet“. Das stimmt natürlich, aber das ist strengstes Betriebsgeheimnis.

Oft kommt es vor, dass ich einen LueMai fast wehmütig verpacke und ins Atelier sende. Der „Haselnussbirke“ war einer der ersten, oder auch der „Eingekuschelt“ schlafende Fuchs. Ich freue mich dann aber sehr, wenn sie ein tolles Plätzchen finden und ganz besonders wenn manche Namen so gut zur Familie des Babys passen. Ich liebe es am meistens, die schönen Kundengeschichten zu lesen. Es ist ein wenig so, als würden wir die Babys ein Stück "mit ins Leben tragen" und das ist doch eine wunderbare Vorstellung.